Wanderung von Socraggio auf den Cima Tondone
xx.08.2000
Ausgangspunkt
Parkplatz in Socraggio
Verkehrsmöglichkeiten
Mit dem Auto nach Socraggio
Gehzeit
ca. 4 Stunden
Die Wanderung beginnt am Parkplatz in Socgraggio. Wir lassen das
Waschhaus
am Parkplatz hinter uns und laufen durch diese idyllische Ortschaft,
die
nur aus alten Steinhäusern mit den für das Valle Cannobina
charakteristischen Steindächern besteht. Die Wege in Socraggio sind
Pfade zwischen den Häusern, die mit Steinen belegt sind, zwischen und
über denen Gras wächst. An mehreren öffentlichen Wasserstellen
kann sich der Wanderer erfrischen.
Bild: Blick auf Socraggio (von Corte aus)
Der Weg durch Socraggio ist kurz und man kommt an ein Haus, an dem sich
der
Weg gabelt. Hier geht es rechts ab in Richtung Corte, auf einem
Höhenweg
über dem Tal. Wir halten uns jedoch nach links, den Berg hinauf.
Schnell
lassen wir Socraggio beim steilen Aufstieg durch die dichten
Maronenwälder
hinter uns. Der anfänglich steile Weg wird später flacher und wir
erreichen nach ca. 40 Minute eine offene Alplandschaft mit mehreren,
teils
zerfallenen, teils bewirtschafteten -immer aber sehr einsamen- Alpen.
Von
der Alpe Badia aus halten wir uns nach links und erreichen später
Piazza,
eine kleine Kirche im Wald (1048m) mit eigener Quelle, an der wir uns
erfrischen
können.
Bild: Bei der Alpe Badia - Blick zurück, Richtung Valle Cannobina
Hier geht auch eine befahrbare Straße vorbei. Der Charakter der
Landschaft
ist hier weniger südländisch als im Valle Cannobina, das wir bei
Piazza langsam verlassen. Von Piazza aus wandern wir weiter Richtung
Cima
Tondone und Sommalerrna. Auf einem Grat teilt sich der Weg, hier gehen
wir
bergaufwärts den Tondone hinauf. Der sanft gerundete Gipfel des Tondone
der halb mit Wald, halb mit Wiese bewachsen ist, wird schnell erreicht
(1248m).
Das Panorama erlaubt einen weiten Blick in westliche und
südwestliche, später auch nördliche Richtung.
Bild: Blick vom Cima Tondone Richtung Westen
Bild: Blick vom Cima Tondone Richtung Norden (im Hintergrund das
Limidario-Massiv). Der tiefe Taleinschnitt im Vordergrund rechts ist
das
Valle Cannobina.
Der Abstieg erfolgt entweder wieder zurück über den Grat und über
Sommalerrna, Mti. Voja und Aurasco oder durch Einstieg in den unterhalb
des
Gipfels verlaufendenen Saumpfad direkt nach Aurasco (schwer zu
finden!).
Der Abstieg ist ziemlich steil, nach Aurasco wird Motione erreicht,
jeweils
zerfallende Alpen mit einigen Steinhäusern. Hier ist man schon oberhalb
von Socraggio, das man nach ca. 30 Gehminuten erreicht.
Verschiedene Variationen zwischen Piazza und Aurasco, meist nicht
markiert
(aber in der Wanderkarte verzeichnet).