Nepal/Tibetreise mit
Kailash-Umrundung
Die Karte zeigt den Norden Nepals, der im Norden an Tibet und im Westen an Indien grenzt.
1. Tag
Abflug von Frankfurt am
Main nach
Doha/Qatar. Flugdauer 6h, mit Qatar Airlines. Weiterflug Richtung
Kathmandu beginnt 23:20, also über 3h Aufenthalt.
2.
Tag
Ankunft
Kathmandu gegen 6:15. Fahrt zum Hotel Vajra. Ein uralter Bus praktisch
ohne Federung holpert über unglaublich schlechte Wege mit tiefen
Schlaglöchern . Stadtrundgang. Geldwechsel in Yuan und nepalesiche
Rupien. Wir besuchen zu Fuss die Stupa Swayambunath, die nahe am Hotel
liegt.
3. Tag
Weiterflug nach Nepalgunj.
Ziel ist, von dort
nach Simikot weiterzufliegen. Diese Route ist -neben dem Landweg via
Lhasa- die einzige Möglichkeit, in die tibetische Hochebene zu kommen.
Unser direkt anschliessende Weiterflug fällt wegen schlechter Sicht am
Zielort aus. Es finden keine Flüge nach
Simikot statt. Wir
übernachten in einem Hotel in der Nähe. Überall UNO-Fahrzeuge, die die
Wahl -die nun ausgefallen ist- überwachen sollten.
Der Annapurna
4.
Tag
Weiterflug
nach Simikot. Pilot kehrt nach 20 Minuten wegen schlechter Sicht am
Zielort um. Die Piloten fliegen nach Sicht, müssen über mehrere 5000er
Bergketten fliegen. Das Flugzeug hat keine Druckkabine. Ich habe abends
Kopfweh von der geflogenen Höhe.
Gegen 11:00 wagt der Pilot
einen
zweiten Versuch, diesmal klappts, nach ca. 1h landen wir in Simikot
2910m. Schotterpiste, ganz kurze Landebahn, am Ende steigt der Berg
steil an. Der Pilot darf keine Fehler machen.
Unsere
Mannschaft ist
schon da, wir essen und starten den Trek gegen 14:00 Richtung Camp
Dharapuri. Es geht steil hinunter ins Canali-Tal. Nach etwa 5,5h kommen
wir im Camp an und übernachten im Zelt.
5. Tag
Weiter
gewandert ins Camp Kermi 2700m, Dauer ca. 4h, Camp Kermi liegt vor der
Ortschaft XXX.
6. Tag
Weiter
nach Kloster Yalbang 2900m. Dauer 5h. Nachts laute Hunde. Wir bekommen
Tee und Yak-Käse von den Mönchen. Audienz bei Degyal Rinpoche. Übernachtung
direkt an der Stupa des Klosters. 2 Puchas angesehen (ähnlich Messen in
der Kirche, morgens und abends).

Die Wegstrecke von Simikot nach Hilsa im Detail
7. Tag
In
4 Stunden weiter
nach Tunkot bei Muchu. Camp Tunkot liegt ca. 40 Minuten dahinter.
Dort Übernachtung. Sehr windig. 3700m Höhe.
8.
Tag
Yari,
unterhalb des Nara Lagna Passes. Sehr windig, kalt. Der Atem beschlägt
beim Ausatmen. Wir sind knapp unterhalb des Passes, auf 4000m Höhe
hinter Yari.
9. Tag
Weiter nach Hilsa. Dazu
Überquerung des
Nanga Lagna Passes mit 4580 m Höhe. Sehr anstrengender Aufstieg, in
Zeitlupe gehen. Dann sehr steiler Abstieg über Geröllhänge nach Hilsa.
Wir sehen die tibetische Hochebene in der Ferne. Hilsa ist eine
Ansammlung von Hütten an einer Hängebrücke am Canali Fluss. Diese
Brücke verbindet Nepal mit Tibet.
Auf der anderen Seite
Grenzstation, dahinter kommt Sher.
10. Tag
Sher/Tibet.
Fahrt nach Purang, dann zwischen Manasarovar-See und Rangas Tal Larga
Tso-See vorbei nach Moincer. Dort Übernachtung.
11.
Tag
Fahrt Moincer über einen >5000m-Pass ins Königreich
Guge. Übernachtung in Tholing.
12. Tag
Fahrt
von Tholing nach Tsaparang. Dort Besichtigung der verfallenden Paläste
von Yeshe Ö des Königreichs Guge. Rückfahrt und Übernachtung in
Tholing.
13. Tag
Fahrt von Tholing zurück,
aber über eine
andere Route. Diesmal nehmen wir eine alte Militärstasse. Es geht via
Dawa und Dongpo sowie Tralung und Khyunglung und Pelkya nach
Tirthapuri (mystischer Platz des Padmasambava und Yeshe Sogyal). Dort gibt es heisse Quellen. Übernachtung, es ist sehr kalt
(-3 Grad im Zelt). Die genannten "Orte" sind ziemlich armselige
Ansammlungen von einigen Lehmhütten.
14. Tag
Start
der
Kailash-Umrundung in Darchen. Übernachtung im Westtal des Kailash.
Ziemlich kalt, morgens ist Wasser im Bach gefroren. Rauhreif auf dem
Schlafsack aussen. Thorpocie (?)
15. Tag
Sagadawa-Fest.
Danach Fortsetzung der Umrundung. Richtung Dölma La, Übernachtung
unterhalb des Passes bei Dira Phug 4909m. Sehr kräftezehrend. Wir
übernachten oberhalb von Dira Phug, bei knapp 5000m.
16.
Tag
Passüberquerung
Dölma La mit 5660m. Der höchste Punkt der Reise. Der Weg zum Pass ist
am Ende ungeheuer beschwerlich, ich habe keinen Atem mehr und mein Herz
rast. Wir steigen vom Pass hinunter ins Osttal des Kailash und
übernachten nach einer langen Wanderung (7,5h) bei Zuthrul
Phug
Gompa.
17. Tag
Weiter nach Darchen. Die
Kailash-Umrundung ist dort zuende. Mit Jeeps zu einem Camp hinter
Horchu am Manarasovar-See.
18. Tag
Vom
Camp nach Seralung. Besuch der Gompa bei dem Lama und seinem Sohn, dem
jungen Trinley Dorje Rinpoche. Am Anfang waren wir zu Fuss
unterwegs, den zweiten Teil dann in Jeeps. Übernachtung bei Trugo. In
Trugo Gompa haben wir eine Butterlampenzeremonie gemacht.
19.
Tag
Von Trugo nach Gossul Gompa. Sicht auf Gurla Mandhata
7894m. Hundeterror beim Schlafen in Zelten.
20. Tag
Von
Gossul nach Chiu Gompa. Letzter Ort am See. Besichtigung des Gompas.
Milarepas Höhle leider zu.
21.
Von Chiu Gompa nach Satsang(?). Erster Tag der Rückfahrt nach
Kathmandhu. Übernachtung in Guesthouse. 330km in Jeeps gefahren, ca 12h
Dauer.
22. Tag
Von Satsang nach Tso
Drolung-See hinter Tso
Drolung. Übernachtung in Zelten umgeben von Nomaden mit ihren
Yak-Herden. Ca. 300km gefahrenin 9 Stunden.
23. Tag
Von
Tso
Drolung am Palku Pelku Tso-See vorbei nach Tsangmu (Zhangmu).
Überquerung des Lalung La-Passes mit 5030 m. Übernachtung in Tsangmu.
24.
Tag
Fahrt von Tsangmu nach Kathmandhu. Morgens eine riesige
Warteschlange am Grenzübergang. Ankunft 16:30.
24.?
Tag
Erholung in Kathmandhu. Besichtigung von Bhaktapur.

25.?
Tag
Besichtigung Patan. Abflug nach Frankfurt via Doha/Qatar.
